Blockiert ihr auch gute Bots wie Googlebot?
Nein. Bekannte Crawler, Monitoring- und Vorschau-Dienste gelten als „Bekannter Bot“ (GIVT): herausgerechnet, aber nie ausgeschlossen. Ob ein Crawler echt ist, prüfen wir am Netz seines Betreibers (ASN) – wer sich nur als Googlebot ausgibt, aus einem fremden Netz kommt oder über eine Anzeige klickt, gilt als ungültiger Traffic. In Cloud-Netzen ist das nicht prüfbar; das steht dann auch so dabei. SEO und Integrationen bleiben unberührt.
Was passiert mit erkannten IPs?
Für Meta und TikTok feuert das Tag bei SIVT ein Custom Event, auf dessen Basis du Exclusion Audiences anlegst; im dataLayer steht das Verdict als Event t11_traffic_class. Im Early Access schalten wir zusätzlich den Auto-Block frei: Attributa schreibt dann die auffälligsten Adressen stündlich in die IP-Ausschlüsse deiner Google-Ads-Kampagnen (Limit 500 pro Kampagne, ältere fallen automatisch heraus).
Wie funktioniert die Erkennung ohne Cookies?
Das Tag misst Umgebungs- und Verhaltenssignale: Automation-Flags, Headless-Merkmale, Software-Renderer (WebGL), Bildschirm- und Zeitzonen-Plausibilität, Maus-Entropie, Interaktionszeit, ein Honeypot-Feld und eine JavaScript-Challenge. Dazu Server-Signale wie Rechenzentrums-ASN, Betreibernetz von Crawlern, Klickfrequenz pro IP-Hash und Wiederholung derselben Click-ID. 23 gewichtete Regeln ergeben daraus einen Score von 0 bis 100. Keine Cookies, keine Roh-IPs in den Events. Alle Regeln mit Gewicht stehen in der Methodik.
Kann ich Google um eine Gutschrift bitten?
Du kannst bei Google eine Prüfung ungültiger Klicks anfragen. Der Bot-Hits-Export liefert dafür Zeitstempel, Click-ID (gclid), Score und Erkennungsgründe als Grundlage. Ob und in welcher Höhe es eine Gutschrift gibt, entscheidet Google.